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– und verbindet!


Aktuelles



06.10.2025

2022

Gelungene Serenade in der Kirchenburg am 17.Juli 2022

Heiß war´s und Schattenplätze wurden gesucht und gerne angenommen. Aber besser so, als Regen und Kälte. Der MGV hatte vorgesorgt und im Vorfeld schattenspendende Pavillons und Sonnenschirme aufgestellt. Die Besucher waren auf die Sonne und Wärme eingestellt und viele Besucher nutzten den Baumschatten des Zugangsbereichs. Die Vorfreude aller Beteiligten und des Publikums war groß, der Innenbereich der Kirchenburg war bis auf die Sonnenplätze voll belegt. Einem gelungenen Sonntagspätnachmittag stand nichts mehr entgegen. Und mit der Serenade wurden alle Erwartungen erfüllt. Ein gelungener Wiedereinstieg in das kulturelle Leben Lienzingens.

Wie das halt in der aktuellen Situation so ist, hatte das Coronavirus den Lienzinger Sängern auch noch kurzfristig weitere Ausfälle beschert. Trotzdem konnte der Verein stimmlich nahezu ausgewogen mit noch 12 Sängern die Serenade mit „Seemann, deine Heimat ist das Meer“ eröffnen. Bei diesem Vortrag und bei dem Klassiker der Comedian Harmonists „Veronika, der Lenz ist da“ und dem „Mann im Mond“ der Prinzen, wurden die Männer gekonnt und virtuos von Jan Riedel am Klavier begleitet. Die ironische „Diplomatenjagd“ von Reinhard Mey kam acapella zum Vortrag. Nach dem Eröffnungsauftritt überließen die Lienzinger Sänger der „Ton-SCHMIEDE.de“ unter der Leitung von Ursula Pfeil die Bühne und „den Platz an der Sonne“.  Gelungen trug der junge Chor des Gesangvereins Schmie insgesamt 6 englische Gospels, Spirituals und Folk-Songs vor. Der instrumentale Teil der Serenade wurde vom Posaunenchor Mühlacker-Lienzingen unter der Leitung von Vera Steiner gestaltet.  Der Posaunenchor hatte für seinen Auftritt Stücke aus dem Fundus moderner kirchlicher Blasmusik ausgewählt. Eine Auswahl, die vom Publikum gerne angenommen und gehört wurde.  Der Schlusspunkt der Serenade wurde vom Männerchor gestaltet. Die Sänger hatten unter der Leitung ihres Dirigenten Carl Burger 3 Barbershops einstudiert.  Musik, deren Ursprung im Gesang amerikanischer Friseurläden zu suchen ist, die Treff- und Mittelpunkt für die Bevölkerung waren und in denen dann auch gesungen und gelegentlich sogar Alkohol ausgeschenkt wurde. Erfreulich, dass die Lieder in Originalsprache gesungen wurden und damit der Charakter der Lieder erhalten blieb. Einen humorvollen Schlussakzent setzten dabei die Sänger, als sie beim letzte Lied demonstativ während des Vortrags die Notenmappen fallen ließen und den Rest des Liedes auswendig und frei vortrugen. Der MGV stellte damit erneut unter Beweis, dass der Chor moderne Ansätze und zeitgemäße Chorliteratur positiv sieht. Ein Ansatz, den Vorstand Martin Schaufelberger und die Moderatorin der Serenade, Uta Aichelberger, mit der Anregung an den männlichen Teil Lienzingens und der Umgebung verbanden, sich aktiv dem Verein anzuschließen und damit Freude am Gesang in der Gruppe und in der Gemeinschaft in Kreise der Lienzinger Sänger zu erleben.

Die Chorproben finden immer mittwochs um 20.00 in der Gemeindehalle Lienzingen statt. Ob mit den Proben nach den Ferien wegen der aktuellen Belegung der Halle für Geflüchtete weiter vorübergehend in das Evangelische Gemeindehaus an der Ringstraße ausgewichen werden muss, wird sich zeigen. Für die Unterstützung der Probenarbeit und der Serenade richtete Vorstand Martin Schaufelberger seinen besonderen Dank an die Evangelische Kirchengemeinde Lienzingen. Die Unterstützung durch die Kirchengemeinde sei Zeichen gelebter Solidarität des Stadtteils. 

Nach der Serenade wurde von den Besuchern gerne das Angebot des MGV angenommen, den Spätnachmittag bei Kaltgetränken und einer Stärkung im Kreise von Freunden und Gesprächen mit Bekannten im Innenbereich der Kirchenburg ausklingen zu lassen. Von den Sängern waren dazu Stehtische und Sitzgruppen bereitgestellt worden.

Unser herzlicher Dank geht an unseren Dirigenten Carl Burger für seinen unermüdlichen Einsatz, an alle Mitwirkenden der Serenade mit ihren jeweiligen musikalischen Leitern, an Jan Riedel für die Begleitung am Klavier, an Uta Aichelberger für die sachkundige Moderation, an die Sängerfrauen für die Bewirtung und an die Evang. Kirchengemeinde für die Benutzung der Kirchenburg und der Wir bedanken uns für alle Spenden und nicht zuletzt bei allen Besuchern und Gästen der Serenade. Nur durch deren zahlreichen Besuch konnte der Innenbereich der Kirchburg sein Flair entwickeln.

HERZLICHEN DANK UND WIR FREUEN UNS AUF EINE FORTSETZUNG

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Admin - 17:53 @ Allgemein

2020

Generalversammlung MGV „Freundschaft“ - Lienzingen Highligt im vergangenen Jahr war die Alpenländische Messe Albrecht Selinger wird Ehrenmitglied

Generalversammlung MGV „Freundschaft“ Lienzingen Highligt im vergangenen Jahr war die Alpenländische Messe Albrecht Selinger wird Ehrenmitglied

Ohne personelle Veränderungen in der Vorstandschaft geht der Männerchor aus Lienzingen in das neue Vereinsjahr. Alle bisherigen Amtsinhaber stellten sich für eine neue Wahlperiode zur Verfügung. Ein Beleg dafür, dass der Zusammenhalt und die vereinsinterne Zusammenarbeit funktioniert und intakt ist. Von der Versammlung jeweils einstimmig wurden daher wiedergewählt: Siegfried Ebert (2. Vorsitzender), Reiner Schmollinger (Kassier), Joachim Selinger und Stefan Ebert (beide Beisitzer) und Rolf Aichelberger (Kassenprüfer). Damit kann die bisherige gute Vereinsarbeit unter der alten und neunen Vereinsführung mit großer Kontinuität fortgesetzt werden.

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In seinem Jahresbericht hatte der 1. Vorsitzende Martin Schaufelberger die Aufführung der Alpenländischen Messe unter professioneller Begleitung der Konzertharfinistin Birke Falkenroth und Jan Riedel an der Orgel und am Klavier in den Mittelpunkt seines Rückblicks aus musikalischer Sicht gestellt. Mit der Aufführung der äußerst anspruchsvollen Motette „Beati Mortui“ von Felix Mendelssohn Bartholdy sei der Chor unter der Leitung des neuen Dirigenten Carl Burger an die Grenze seiner Leitungsfähigkeit geführt worden und habe dies bravourös gemeistert. Daran gelte es aufzubauen und auch ein Chor wachse mit seinen Aufgaben. Er sei zuversichtlich, dass bei dem bestehenden Miteinander unter der Taktzahl des Dirigenten eine weitere musikalische Weiterentwicklung möglich sei. Besonders bedankte sich der Vorsitzende bei den Mitwirkenden des Sponsorings der Stadtwerke Mühlacker, die dem Verein für das neu angeschaffte Klavier die volle Punktzahl und damit eine Spende der Stadtwerke von 1000 Euro ermöglicht habe. Zusammen mit einer ebenfalls sehr großzügigen Spende eines privaten Gönners hätten die Finanzierung des Klaviers gesichert werden können.

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Schriftführer Klaus Heinzmann brachte den Anwesenden nochmals die insgesamt 19 Aktivitäten des Vereins in Erinnerung und betonte ebenfalls die herausragende Veranstaltung vom Oktober. Die Dorfkirche sein voll besetzt und die Veranstaltung ausverkauft gewesen. Auch der anschließende Ständerling sei gut angenommen worden. Etwas stressig sei der „Weihnachtsmarathon“ mit dem flash mop bei den Weihnachtsgaden, die Mitwirkung bei der Seniorenweihnachtsfeier und dem Adventsblasen, dem Auftritt bei „Sing mit“ in der Pauluskirche und dann natürlich mit dem Weihnachtssingen in der Frauenkirche mit anschließendem Glühwein und Punsch vor dem Friedhof gewesen. Mit den Auftritten bei „Sing mit“ und dem Weihnachtssingen unter Mitwirkung des Schulchores habe der Chor überzeugen und damit Werbung in der eigenen Sache machen können.

Kassier Reiner Schmolliger berichtete von einem „knapp zufriedenstellenden Finanzergebnis 2019“. Die Vermögenslage des Vereins sei nach wie vor gut. Das Finanzamt habe im letzen Jahr die Rechnungslegung bis 2018 geprüft und die Gemeinnützigkeit bestätigt. Der Verein sei also auch weiterhin berechtigt Spenden anzunehmen und dafür Steuerbescheinigungen auszustellen. Reiner Schmollinger richtete seinen ausdrücklichen Dank an alle Helfer und Unterstützer und bedankte sich nochmals ausdrücklich bei allen Besuchern für ihr Interesse an den Vereinsveranstaltungen.

Die beiden Kassenprüfer Rolf Aichelberger und Ulrich Tschätsch bescheinigten Kassier Reiner Schmollinger eine „supersaubere und vorbildliche Kassenführung“ verbunden mit einem dicken Lob und Anerkennung für die Arbeit. Das sei einfach nicht zu toppen.

Sängervorstand David Macho berichtete von einem durchschnittlichen Singstundenbesuch von 15 Sängern / Singstunde. Die Anwesenheitsquote liege im Bereich der Vorjahre und sei eigentlich zufriedenstellend, auch wenn sicherlich noch Luft nach oben sei, um die Effektivität der Probenarbeit weiter steigern zu können. Er bedankte sich bei Klaus Heinzmann, Stefan und Siegfried Ebert, Gerhard Link, Martin Schaufelberger und Werner Betz für ihren fleißigen Singstundenbesuch. Sie hatten teilweise überhaupt nicht, maximal drei Mal gefehlt.

Auf Beschluss des Beirates wurde der langjährige Kassier des Vereins, Albrecht Selinger zum Ehrenmitglied ernannt. Leider war es ihm aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, die Ehrung persönlich entgegen zu nehmen. Der Chor wird dies zeitnah nachholen und mit einem Ständchen verbinden. Albrecht Selinger war eine der prägenden Personen des Vereins der zurückliegenden Jahrzehnte. Er war insgesamt 22 Jahre Kassier und viele Jahre Mitglied des Beirats. Daneben war er Festwirt und hat die Entwicklung des ehemalige Weinbergfest geprägt und vorangetrieben. Während seiner aktiven Zeit als Sänger gehörte er regelmäßig zu den Sängern, die für regelmäßigen Singstundenbesuch geehrt werden konnten. Leider ist es ihm krankheitsbedingt nicht vergönnt, diese herausragende Leistung fortsetzen zu können.

In der allgemeinen Aussprache wurde bedauert, dass sich die positive musikalische Entwicklung leider nur teilweise in weiteren Sängern niedergeschlagen habe. Der Verein wird seinen Weg fortsetzen, um Männer aus Lienzingen und der Umgebung zur Mitwirkung zu animieren. Die Proben sind immer mittwochs um 20.00 im Kleinen Saal der Gemeindehalle Lienzingen. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

MGV Lienzingen geht durch die Corona-Krise

Die für den 19.Juli 2020 geplante Serenade in der Kirchenburg unter Mitwirkung von „Ton-schmie.de“ und dem Posaunenchor Mühlacker-Lienzingen musste leider wegen der Corona-Pandemie ja abgesagt werden. An eine Probenarbeit der Chöre und Musiker war nicht zu denken und erst in den letzten Wochen waren Treffen im beschränkten Rahmen und mit erheblichen Einschränkungen überhaupt wieder möglich. An die Durchführung einer Serenade mit den dicht gedrängten  Besuchern in der Kirchenburg war nicht zu denken. Deshalb hatte sich die Vereinsleitung frühzeitig schweren Herzens für einen Verzicht auf die Veranstaltung entschieden.

Aber so langsam mehren sich die Zeichen, dass auch die kulturtreibenden Vereinen demnächst wieder aktiv werden könnten. Die Männer des Lienzinger Chores freuen sich darauf und fiebern der Zeit entgegen, an der hoffentlich bald wieder eine Probenarbeit möglich sein wird und der Chor wieder öffentlich auftreten kann.

Auch wenn es jetzt im Hochsommer etwas ungewohnt erscheinen mag, richten die Sänger ihre  Aufmerksamkeit nach vorne und hegen die Hoffnung, dass der Chor vielleicht beim Weihnachtssingen in der Frauenkirche wieder öffentlich vor einem breiteren Publikum auftreten könnte.  Sollte es nach der Sommerpause losgehen können, werden wir so früh als möglich informieren. Sehen wir es positiv – Vielleicht hat die Corona-Auszeit bewirkt, dass Viele erkennen, wie wichtig die kulturtreibenden Vereine für die Gemeinschaft sind und was ohne sie fehlt und für den „Neustart“ dürfen wir neue Sänger in unseren Reihen begrüßen. Dann hätte die Corona-Krise sogar etwas Positives bewirkt. Denken Sie mal darüber nach.

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Admin - 15:42 @ Allgemein, Generalversammlung


1861 gegründet

Vereinsgeschichte


83 Mitglieder

Beitrittserklärung


Circa 100 Auftritte

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