MGV Freundschaft Lienzingen unterwegs

Auf Schuster´s Rappen zum Hangensteiner Hof
Einer schlechten Wettervorhersage zum Trotz machten sich die Lienzinger Sänger am Sonntag auf in Richtung Hangensteiner Hof. Zunächst ging es für die 20 Unerschrockenen am alten Sportplatz vorbei über den Maulbronner Weg nach Mühlacker. Bei Erlenbach wurde die Bahnlinie über den neu instand gesetzten Steg überquert. Auch kleinere Regenschauer taten der guten Stimmung der Wandergruppe keinen Abbruch. Mit dem Anstieg zum Stöckach stand dann die erste Bergwertung an, ehe es anschließend leicht a nsteigend in Richtung Sengach ging. Beim Abstieg ins Enztal konnten die Wanderer den alten Steinbruch und seine Erweiterung mit den teilweise abenteuerlich anmutenden Felsformationen bewundern. Der Bahnlinie folgte der Weg bis Enzberg. Der Kanal und die Enz wurden beim Gewerbegebiet überquert, bis es auf durch den Regen aufgeweichten Pfaden in Richtung Niefern ging. Alle freuten sich über den gut ausgebauten Weg zurück in Richtung Dürrmenz, bis die Wandergruppe eine nicht von Wanderführer Klaus Heinzmann vorgesehene Abzweigung nahm. Der schweißtreibende Aufstieg über den Segelflugplatz zum Hangensteiner Hof sorgte dann wegen der widrigen Wegeverhältnisse dafür, dass keiner mit sauberem Schuhwerk ankam.
Schweißgebadet, müde und hungrig wurde der Hangensteiner Hof erreicht. Dort hatten sich dann auch schon der Teil der Sänger eingefunden, die der Wettervorhersage vertraut und keine Wanderschuhe geschnallt hatten. Während des Mittagessens besserte sich das Wetter deutlich, so dass danach eine größere Gruppe Unentwegter sogar noch den Heimweg zu Fuß antrat. Zuvor hatten die Sänger sich und den übigen Gäste mit einigen Liedvorträgen eine Freunde gemacht.
Der Vormittag zeigte seine Wirkung, so dass der Rückweg auf guten Wegen, am Segelflugplatz vorbei, direkt nach Dürrmenz führte. Segelflieger waren zwar keine zu sehen, dafür etwas ungeübte Lenkdrachen. Nach einer kleinen Eispause in der Bahnhofstraße wurde die letzte Etappe über die alte Eisenbahnbrücke und den Aischbühl angetreten. Die Regenjacken kamen nur noch wegen des aufgekommenen Windes zum Einsatz, ehe die gut gelaunte Gruppe am späten Nachmittag wieder Lienzingen erreichte. Einzelnen waren die Anstrengungen des Tages noch nicht genug – sie wollten noch ins Freibad „zum Ausschwimmen“. Den Rest des Tages dürften aber die Rückwanderer nach einer Dusche und einem Kleiderwechsel auf der heimischen Couch verbracht haben. Schön war´s.
Danke an die Vereinsführung für die Organisation und Streckenplanung.

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